Aktuelles

Neues Diskussionspaper: Looking Back in Anger? Retirement and Unemployment Scarring

08.05.2014 -

 In einem neuen Diskussionspaper untersucht Andreas Knabe (gemeinsam mit Clemens Hetschko und Ronnie Schöb, Freie Universität Berlin) ob Arbeitslosigkeit zu langfristigen Verlusten an subjektiver Lebenszufriedenheit selbst nach Wiederaufnahme einer Beschäftigung führt (Vernarbungseffekte).

In dieser Forschungsarbeit wird der Übergang von Arbeitslosen in die Rente betrachtet, wodurch es möglich ist, die Vernarbungseffekte durch schlechtere zukünftige Arbeitsmarktchancen von „echten“ Vernarbungseffekten, die direkt durch das Erleben von Arbeitslosigkeit in der Vergangenheit anstehen, zu trennen. In der Studie werden Hinweise auf „echte“ Narben bei Menschen gefunden, die zum ersten Mal in ihrem Leben arbeitslos waren. Bei Menschen mit weiterer Arbeitslosigkeitserfahrung finden sich solche Effekte hingegen nicht.

 

Das gesamte Papier finden Sie hier zum Download: http://www.cesifo-group.de/DocDL/cesifo1_wp4784.pdf

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Neuer Artikel erschienen

30.06.2014 -

Alexander Plum beschreibt in dem Artikel eine Methode zur Anwendung von simulierten multivariaten Random-Effects Probit Modellen bei unbalanced Paneldaten. Veranschaulicht wird die Methode an einem künstlichen Datensatz.

Der Artikel "Simulated multivariate random-effects probit models for unbalanced panels" ist im The Stata Journal erschienen und hier abrufbar.

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Neu erschienen: Der flächendeckende Mindestlohn

07.07.2014 -

Die Einführung des flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro ist ein großes, mit vielen sozialpolitischen Risiken verbundenes Experiment. In einem in den Perspektiven der Wirtschaftspolitik erschienen Übersichtsartikels, den Andreas Knabe gemeinsam mit Ronnie Schöb (FU Berlin) und Marcel Thum (TU Dresden) verfasst hat, wird gezeigt, dass weder die unterschiedlichen theoretischen Erklärungsmodelle noch die große Anzahl empirischer Arbeiten aus anderen Ländern die Hoffnung rechtfertigen, der Mindestlohn würde in Deutschland keine substantielle Beschäftigungsverluste mit sich bringen.

In dieser Forschungsarbeit werden aktuelle Daten zur Lohnverteilung in Deutschland verwendet, um mit Hilfe einer Simulationsrechnung für die unterschiedlichen theoretischen Szenarien zu untersuchen, welche Beschäftigungsrisiken für unterschiedliche Zielgruppen durch die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns von 8,50 Euro drohen.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

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Neuerscheinung: "Measuring Happiness. The Economics of Well-Being"

15.01.2015 -

Im Februar 2015 erscheint das neue Buch "Measuring Happiness. The Economics of Well-Being" (verfasst von Joachim Weimann, Andreas Knabe und Ronnie Schöb) bei MIT Press.

Das Buch ist eine englische, gründlich überarbeitete und für eine internationale Leserschaft angepasste Fassung des 2012 in deutscher Sprache erschienenen Buchs "Geld macht doch glücklich. Wo die ökonomische Glücksforschung irrt". Mehr Informationen finden Sie hier: http://mitpress.mit.edu/books/measuring-happiness

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Neues Diskussionspapier: The Subjective Well-Being of Workfare Participants

25.06.2015 -

Andreas Knabe, Ronnie Schöb und Joachim Weimann haben ein neues Workingpaper veröffentlicht. Die Autoren betrachten die subjektive Lebenszufriedenheit der Teilnehmer an Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und vergleichen sie mit der von Arbeitslosen und von Beschäftigten.

Es werden selbst erhobene Daten verwendet, in denen die zwei Dimensionen der subjektiven Lebenszufriedenheit - Wohlbefinden und emotionale Zufriedenheit - separat erfasst wurden. Dies ermöglicht einen Vergleich der Auswirkungen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Die Ergebnisse zeigen, dass das Wohlbefinden der Teilnehmer einer Arbeitbeschaffungsmaßnahme zwischen dem von Arbeislosen und Beschäftigten liegt. Überraschender ist eventuell, dass ihre emotionale Zufriedenheit in diesem Vergleich am höchsten ist.

Das Diskussionspapier finden sie hier.

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Letzte Änderung: 18.10.2019 - Ansprechpartner: Webmaster